Pfarrer Peter G. Marx verlässt Esslingen

Nachdem wir Ende Mai Pfarrer Fabian Eke verabschieden mussten, wird im September auch Pfarrer Peter Marx Esslingen verlassen und eine neue Pfarrstelle antreten.

2 Jahre bei uns als Vikar, dann nach zweijährigem Vikariat in Nürtingen 18 Jahre als Pfarrer bei uns in Esslingen – eine lange Zeit, in der Peter Marx als Priester, Seelsorger, Wegbegleiter und Helfer in der Not bei uns war. Mit Herzblut hat er seinen Dienst getan und mit vollem Einsatz – das durften wir alle spüren in den Begegnungen mit ihm. Wir werden ihn vermissen, ihn und seine Freude an Begegnungen und Gespräch mit Jung und Alt und an sinnenfreudigen Gottesdiensten mit viel Farbe, Weihrauch und Kreativität. Danke und „Vergelt’s Gott“, Peter, für Deine Lebenszeit und Dein überzeugendes Glaubenszeugnis – Du hast uns Esslinger Katholik:innen reich beschenkt!

Wir Christ:innen und speziell wir Priester folgen einem Wanderprediger… so ist es auch konsequent, sich weiter- rufen zu lassen in der Nachfolge Jesu. Für die nächste Etappe auf Deinem priesterlichen Weg, die Dich nach Weilheim und Lenningen führt, wünschen wir Dir einen guten Start und Gottes reichen Segen! Und viele Menschen, deren Herzen Du berühren kannst und die gerne mit Dir ein Stück Weg im Leben und Glauben gehen.

Alle, die Abschied nehmen wollen von Pfarrer Peter Marx, sind herzlich eingeladen zur Verabschiedung am Sonntag, 15. September, 10:30 Uhr in St. Maria, Berkheim oder am Sonntag, 22. September, 10:30 Uhr in St. Augustinus, Zollberg, jeweils mit einem Gottesdienst und anschließender Begegnung.

Und wie geht es bei uns weiter? Da unsere Diözese aufgrund des Priestermangels nur noch zwei Priester in eine große Seelsorgeeinheit wie unsere entsenden kann, wird kein neuer Priester nach Esslingen kommen. Wir werden daher die Aufgaben im Seelsorgerteam neu verteilen müssen und auch Gottesdienste reduzieren müssen. Ich bitte schon jetzt um Ihr Verständnis und Ihr Mittragen, wenn manches seelsorgliche Angebot und mancher Gottesdienst ab Herbst nicht mehr in der gewohnten Form möglich sein wird.

Pfarrer Stefan Möhler