Sonntag: ein Licht der Hoffnung entzünden

Bild: Martin Mannigattterer in: Pfarrbriefservice.de

Das Osterfest liegt hinter uns, aber die österliche Festzeit geht weiter: 50 Tage feiern wir Christen Ostern – bis zum Pfingstfest. Natürlich beginnt jetzt wieder unser Alltag, er ist ganz anders als sonst, und für viele ist er von Sorge und Unsicherheit geprägt. 50 Tage Ostern feiern, das heißt: Das Licht der Hoffnung, das am Ostermorgen aufgestrahlt ist, leuchtet nicht nur an Festtagen! Es leuchtet in die Alltage hinein – dort will uns der auferstandene Herr Jesus Christus begegnen, wie damals den Jüngern.
An den Sonntagen der Osterzeit darf ich für die Gemeinden unserer Stadt Gottesdienst feiern, verbunden im Gebet miteinander und füreinander. An jedem Sonntag werde ich an der Osterkerze eine Kerze anzünden, die dann als Hoffnungslicht in den darauffolgenden Tagen täglich brennen soll.
Wer macht mit? Zünden wir ein Hoffnungslicht an, wenn wir füreinander beten, aber auch dann, wenn wir traurig und mutlos sind und uns nach Trost und Hoffnung sehnen.
Eine gesegnete österliche Zeit wünscht allen
Pfarrer Stefan Möhler